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Entspannt leben - Tipps für den Alltag

Anti-Stress-Tipps

Es sind oft die kleinen Dinge, die Großes bewirken. Dies gilt insbesondere im Umgang mit Stress. Ein paar kleine Veränderungen in Ihrem Leben können sich bereits positiv auf Ihren Alltag auswirken und Stress reduzieren. Wir haben für Sie praktische Tipps zusammengestellt.

Zeitmanagement ist Stressmanagement

Im Umgang mit Stress sollten Sie zwei grundsätzliche Regeln beachten:
Erledigen Sie immer das Wichtigste zuerst. Nutzen Sie die Zeit, in der Ihre Konzentration am größten ist, für die schwierigen und dringenden Dinge. Weniger Wichtiges kann bis zum Abend oder bis zum nächsten Tag warten.

Zusätzlich sollten Sie lernen, „Nein“ zu sagen. Das mag zwar nicht immer leicht sein, zahlt sich letztlich aber aus. Wenn Sie unwichtige Aufgaben ablehnen und Ihre Prioritäten richtig setzen, werden Sie insgesamt ausgeglichener sein.

Im Übrigen ist die Fähigkeit des Multitaskings ein Märchen. Kein Mensch kann mehrere Dinge gleichzeitig erledigen. Die dauerhafte Mehrfachbelastung widerspricht der menschlichen Natur. Wenn Sie also natürlich stressfrei leben wollen, erledigen Sie eine Sache nach der anderen – konzentriert und in Ruhe.

Entspannungsübungen

Wenn Sie denken, dass Entspannungsübungen großer Vorbereitung bedürfen, dann täuschen Sie sich. Entspannung kann ganz einfach ohne Hilfsmittel jederzeit und überall herbeigeführt werden. Ein Beispiel ist die folgende Übung:

  1. Reiben Sie Ihre Handflächen aneinander und legen Sie die warmen Hände auf Ihre geschlossenen Augen.
  2. Atmen Sie jetzt langsam tief ein und aus. Denken Sie an einen Blick auf das Meer, in die Ferne und den Horizont.
  3. Lassen Sie die Augen noch für einen Moment geschlossen – auch wenn Sie die Hände von den Augen nehmen.

Geht es Ihnen etwas besser? Dann zögern Sie nicht, diese Übung immer mal wieder in Ihren Alltag einzubauen. Machen Sie sich keine Sorgen darüber, was Ihre Kollegen oder Ihre Familie gerade über Sie denkt. Ihre Entspannung wird sich sicherlich positiv auf alle übertragen.

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Meditation ist eines der besten Mittel gegen Stress, Unruhe und Nervosität. Es bedarf jedoch ein wenig Übung und vor allem ausreichend Zeit. Suchen Sie sich einen ruhigen Platz, machen Sie es sich bequem und orientieren Sie sich an folgenden Schritten:

1

Lassen Sie die Hände in den Schoß sinken, schließen Sie die Augen, und beginnen Sie ruhig und tief zu atmen.

2

Lassen Sie für 1 oder 2 Minuten alle Gedanken zu, um dann nach und nach Ruhe in Ihre Gedankenwelt einkehren zu lassen.

  3

Konzentrieren Sie sich auf einen gedachten Punkt vor Ihren Augen oder auf die Geräuschkulisse, die Sie umgibt.

4

Das Wichtigste ist, dass Sie nichts werten. Werten Sie weder Ihre Gedanken noch das, was Sie gerade umgibt und stören könnte. Entspannung in der Meditation erlangt man durch ein „sich treiben lassen“.

5

Versuchen Sie den Zustand der Ruhe und Stille mindestens 45 Minuten zu genießen.

Entspannung durch Bewegung

Jeder weiß: Bewegung ist ein wunderbares Mittel, um Stress abzubauen. Beispielsweise kann ein langsamer und bewusster Spaziergang Wunder wirken. Tun Sie sich etwas Gutes und gehen Sie für ein paar Minuten raus an die frische Luft. Laufen Sie dabei langsam und bewusst, und versuchen Sie, die Schrittbewegung mit dem Atem in Einklang zu bringen. Schauen Sie bewusst auf die Dinge, die Sie sonst möglicherweise nicht wahrnehmen. Machen Sie sich keine Gedanken darüber, wie Sie im Moment auf Ihre Umwelt wirken. Es geht einzig und allein um Ihre Entspannung. Wenn Sie etwas mehr Zeit und Muße haben, bietet sich ein längerer Spaziergang in der Natur an.

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